Immer an der Felswand entlang ging der Abstieg dann recht gut. Unten angekommen, wartet eine ganz andere Welt auf uns.
Da plätscherte das Wasser und von oben strahlte die Sonne.
Dieses schöne Gruppenfoto ist im "Amphitheater" entstanden.
Danach ging es dann über den "Spiderwalk" zu einem "natürlichen Pool". Der Weg dort hieß so, da man sich wirklich mit allen Vieren an den Wänden abstützen musste.
Uns war der Pool nicht so ganz geheuer, aber die meisten sind dort mit tollkühnen Sprüngen von den Felswänden gesprungen.
Der Aufstieg kam uns fast schneller vor als der Abstieg, mag wohl daran gelegen haben, dass wir uns auf dem Weg runter mehr Zeit gelassen haben.
Als wir also oben schwitzend wieder ankamen, gab es dann auch gleich zur Stärkung Lunch.
Mit dem Bus ging es dann ca. 30 Minuten zur nächsten Gorge. Der Abstieg war ähnlich, aber diesmal erwartete uns ein riesiger Wasserfall.
Diesmal war wirklich der größte Teil der Schlucht unten mit Wasser bedeckt. Ein Teil der Gruppe ist wohl auch bis zum anderen Ende geschwommen.
Kurz vor dem Aufstieg haben wir dann noch einen wirklich niedlichen Lizzard entdeckt und auch eine kleine Schlange, der aber der Trouble nicht so gefiel und schnell wieder in einer Felsspalte verschwand.
Da diesmal eine Gruppe schon recht weit vorne lief und die Guides nicht dabei waren, folgten wir erstmal alle. Irgendwann bemerkten aber die Guides, dass wir nicht den richtigen Weg gegangen waren. Wir mussten ca. 1 km wieder zurücklaufen und kamen dann bei unseren Bussen an. So ist das eben, die Herde folgt dem Leitschaf! ;-)
Auf dem huckeligen Weg zurück ins Camp passierte dann noch etwas sehr amüsantes.
Sarah saß an dem Tag direkt hinter der Fahrerkabine. Irgendwann bremste Norm, unser Guide, nahm sein Funkgerät und fragte Terry, ob dem anderen Bus ein Rad fehlen würde. Wir dachten erst wir hätten uns verhört, aber als Norm den Rückwärtsgang einlegte, lag dort plötzlich ein Rad am Straßenrand. Tatsächlich hatte der andere Bus, der etwas weiter vorne fuhr, sein Ersatzrad verloren. Das Ganze wurde aber schon wieder mit einem für uns fast nicht verständlichem australischen Humor genommen, dass man wirklich vermuten kann, dass diese beiden Guides auch gar nichts aus der Bahn wirft. Wirklich unglaublich.
Wieder im Camp wurde Dinner vorbereitet.
Für alle Interessierten stand danach ein Buschwalk an. Wir sind aber lieber im Camp geblieben. Svenja wollte die Wahrscheinlichkeit doch noch auf eine Schlange zu treffen, nicht unnötig erhöhen und ich hatte nicht so Lust in irgendwelchen Spinnennetzen hängen zu bleiben! ;-)
Wir haben dafür Dingo-Watching gemacht. Da wir nicht mehr so viele waren und dadurch auch leiser traute sich unser Dingo, der auch am Vorabend schon dagewesen war, immer näher an uns heran. Es wurden dann auch übrig gebliebene Würstchen ausgelegt. Nach einer Weile hatte er sich dann auch an unsere Taschenlampen gewöhnt und man konnte wirklich Fotos schießen.
Sarah fand das richtig klasse und hat sich quasi auf die Lauer gelegt.
In der Nacht wurden wir wieder vom Dingo heulen geweckt. Das eine Mal war es nur kein heulen, sondern irgendwie fast ein "Schnattern". Man kann das gar nicht beschreiben, aber es war richtig toll.
Morgens nach dem Frühstück, als die Sonne schon aufgegangen war, war der Dingo immer noch, oder wohl eher schon wieder, da. Diesmal lag er im Gras und wartete auf seine Chance etwas zu essen zu bekommen.
An diesem Morgen war mal wieder Abbauen angesagt. Sobald alles verstaut war und die Bustür geschlossen, kam der Dingo sofort raus und schnüffelte alles ab. Als wenn er wusste, dass wir ihm nun nichts mehr tun würden. Sind schon tolle Tiere.
Alles weitere von diesem Tag, dann später!



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen