Donnerstag, 2. April 2009

Tag 3 - Delfine von Monkey Mia


Gegen 8.30h sind wir in Monkey Mia angekommen. Genau on-time um die Delphin Fütterung zu erleben. Wir standen mit den Füßen im Wasser und die Delphine wissen dann, dass sie was zu futtern kriegen. Der Bereich war extra abgesperrt für die Delphine. Ansonsten würden sie bei jedem Badegast an den Strand kommen und das soll ja nicht so sein. Weiter im Wasser war eine Frau, die uns die Delphine mit Namen vorstellte und etwas über die Geschichte der Delphine in Monkey Mia erzählte. Sie erklärte uns, dass die Fütterung entstanden ist, indem die Fischer früher ihre Fischabfälle ins Meer warfen und damit die Delphine anlockten.


Das wurde dann eben irgendwann zur Touristenattraktion.



Einer der Delphine war auch schwanger, was allerdings für uns nicht wirklich zu erkennen war.

Nachdem also alle eine Einweisung erhalten hatten, wurde die Delphine auch langsam ungeduldig und es ging ans Füttern. Es gab mehrere Personen die ausgewählt wurden und dann jeweils einen Fisch verfüttern konnten. Svenja war auch dabei.



Nach der Fütterung hatten wir noch etwas Zeit, um am Strand zu relaxen. Als Svenja am Strand entlang gelaufen ist, hat sie sogar einen Starfish (Seestern) gesehen.


Um 9.45h haben wir dann eine Tour mit einem Katamaran gemacht.





Das Wetter war einfach super und wir konnten richtig viel Sonne tanken.
Weiter draußen auf dem Meer haben wir dann Dugongs (australische Seekühe), eine Wasserschlange, fliegende Fische und noch mehr Delphine bewundern können. Leider haben wir keinen Hai gesehen...
Nachdem wir wieder angelegt hatten, gab es ein Barbeque, das die Guides schon vorbereitet hatten. Leider wurden wir etwas von Emus belagert, die auch etwas zu Essen wollten. Die können ganz schön hartnäckig sein und mussten mehrmals verjagt werden.



Nach dem Lunch ging es wieder in den Bus und weiter die Küste entlang. Und dann haben wir doch noch Haie gesehen. Natürlich aus sicherem Abstand, denn wir waren auf einer Plattform an der Steilküste.
Wieder ein Stück weiter die Küste entlang, kamen wir dann zum Shell Beach. Wie der Name schon sagt, besteht der ganze Strand aus Muscheln. Zum Barfußlaufen sind die zwar fast ein bisschen zu hart, aber es sieht natürlich traumhaft schön aus. Das Wasser dort war dazu auch noch vergleichbar mit dem Toten Meer. Man konnte sich wirklich richtig treiben lassen ohne unter zu gehen. Das Wasser war auch ganz flach und wurde erst nach ca. 300m tiefer.





Nachdem wir im Camp waren, haben wir erstmal unser Zelt aufgeräumt, Kniffel gespielt und sind danach noch an den Strand gegangen, um wieder den Sonnenuntergang zu sehen.



Auch an unserem Strand waren ganz viele kleine Muscheln.





Hier noch ein lustiges Foto, das dort entstanden ist! :-)





Gegen 21h gab es dann noch Dinner und danach wurde wieder in netter Runde zusammen gesessen und sich unterhalten. Wir haben eine sehr sehr lustige Japanerin kennengelernt, die Megumie heißt, aber nur Meg genannt wurde. Sie wollte unbedingt deutsche Wörter lernen und es war sehr lustig zu hören wie sie Deutsch spricht!

Mittwoch, 1. April 2009

Svenjas Birthdayparty

Am Montag habe ich Susanne, Benedikt, Stefan, Fabian, Andre, Eiki, Melanie, Mira und Miras Freundin Gül zu uns nach Hause eingeladen, um meinen 24. Geburtstag zu feiern!

Nach einem sehr leckeren Geburtstagsfrühstück, das Sarah für mich vorbereitet hatte, haben wir uns erst nochmal auf unsere Fahrräder geschwungen, um im Supermarkt noch einiges für die Party zu kaufen (das meiste hatten wir schon am Samstag mit Andre gekauft).

Wieder zu Hause angekommen, ging es mit den Vorbereitungen für das Geburtstags-BBQ los:
Nudeln kochen für den Nudelsalat, Kartoffeln schälen für den Kartoffelsalat, Kohl schneiden für den Coleslaw und Tomaten waschen für den Tomatensalat...
Außerdem gab es Schafskäse in Alufolie, verschiedene Würstchen und mariniertes Beef.
Und Sarah und ich haben eine sehr leckere Melonenbowle kreiert :-)



Gegen 17.30Uhr trudelten dann meine Gäste ein und es wurde ein sehr lustiger Abend mit einem leckeren BBQ.
Nach dem Essen holte Andre seine Gitarre hervor, es wurde "Happy Birthday" für mich gesungen und wir haben ca. 4 mal auf mich angestoßen. Einmal mit Williams Christbirne, zweimal mit Kirschwasser und einmal mit Quittenschnaps... Wie gesagt, der Abend war lustig!



Etwas später habe ich dann mein Geschenk bekommen: Ein sehr schöner Hut und eine Plüsch-Schlange, mit der ich mich aufgrund meiner Phobie erstmal noch anfreunden muss :-)











Montag, 30. März 2009

Tag 2 - Küste entlang Richtung Norden

Hallihallo! Weiter gehts mit Tag 2 unseres Trips!


Nachdem wir also mit Anlaufschwierigkeiten losgefahren waren kamen wir gegen 9h an der Küste an. Wir konnten von mehreren Plattformen die Steilhänge bewundern. Das war schon sehr beeindruckend. Die Fliegen allerdings auch, die Sonne war gerade aufgegangen und schon waren sie in Massen da. Das kann man sich wirklich nicht vorstellen.










Danach hielten wir in einem kleinen Küstenort. Wir konnten noch kleinere Besorgungen machen und ein bisschen die Sonne genießen. Eigentlich wollten wir dort nicht lange bleiben, aber der Bus machte schon wieder Probleme und sprang nicht an. Irgendwann kam dann der australische ADAC. Was der nun genau gemacht hat wissen wir nicht, aber danach hatten wir keine Batterieprobleme mehr.

Dann ging es weiter zum Kalbarri National Park. Nach ca. 30 Min. Huckelpiste kamen wir an einem Plattform an. Von dort aus sind wir losgewandert durch die dortigen Schluchten, die "Gorges" genannt werden. Um ca. 12h ging es los. Ist natürlich die beste Zeit zum Wandern und dementsprechend heiß und anstrengend war das Ganze auch. Trotzdem war der Ausblick schon sehr toll und wir konnten tolle Fotos machen.






Nachdem wir oben alles "abgewandert" hatten ging es an den Abstieg. Unten angekommen konnten alle die wollten Baden gehen.

Als Sarah dann oben am Hang ein Kangaroo entdeckte und es den anderen mitteilte war natürlich erstmal was los. Für viele war es das erste freilebende Kangaroo. Hehe und Sarah war der Held des Tages! ;-)
Nach einem Schweißtreibenden Aufstieg gab es erstmal auf den dortigen Unterständen mit Bänken und Tischen Lunch. Ohne Fliegennetz ging hier aber auch wieder gar nichts. Schon beim Wandern waren wir sehr glücklich, dass wir diese hatten.

Weiter ging es ca. 4 Std. Richtung Norden. Bei einem Tankstop an der "Billabong Roadstation" dachten wir wirklich wir fallen um, als wir aus dem Bus stiegen. So ein Gefühl hatten wir noch nie. Als wenn jemand mit einem Fön direkt vor einem steht. Das Thermometer zeigte 40 Grad! Unglaublich, so eine Hitze. Dabei waren wir doch noch nicht mal im Inland...!

Gegen 6.30h kamen wir dann in Hamilton Pool an, unserem nächsten Camp. Schon der erste Eindruck war richtig gut. Die Anlage sah sehr nett aus und wir hatten einen guten Zeltplatz.
Nach dem Aufbauen...

sind wir noch zum Strand gegangen. Dies war allerdings ein besonderer Stand, weil man hier nicht baden darf. Das hängt mit bestimmten Bakterien Kulturen zusammen, die sich dort auf den Steinen angesiedelt haben.


Wir haben dort wieder einen atemberaubenden Sonnenuntergang gesehen.

Danach gabs dann noch Dinner und wir haben ein bisschen zusammen gesessen.
Hier aber mal ein Bild von unserem Zeltinneren. Ist halt nicht so leicht mit drei Mädels! :-)


Für den nächsten Tag stand der Wecker auf 5h. Um 6.30h sollte es los gehen nach Monkey Mia, wo morgens die Delphine gefüttert werden! :-)
Naja los gings um 7h... was eigentlich immer die normale Abfahrtszeit sein sollte, die wir aber nie außer an diesem Morgen eingehalten haben... und da war es ja eigentlich auch zu spät! ;-)
Bald dann mehr von Sonne, Meer und Delphinen!

Sonntag, 29. März 2009

Tag 1 - Das Abenteur North-West-Trip beginnt

Hey guy's! How you doing? Wie der Australier sagt...
Uns geht es sehr gut und wir wollen endlich mal etwas über unseren überwältigenden Trip erzählen!
Freitag, den 13.03. sollte es ja um 8h losgehen. Naja mit der üblichen australischen Verspätung sind wir gegen 8.30h losgefahren. Vorher hatten wir selbst allerdings Probleme pünktlich zu sein!
Unser Vermieter Andre wollte uns zur Uni fahren, jedoch war er morgens leider nicht da. Abends hatte er sich mit seiner Ex-Freundin getroffen und uns dann trotz nochmaliger Erinnerung einfach vergessen. Ja, so sind sie halt die Australier. Obwohl Andre sonst wirklich sehr zuverlässig ist... Schieben wir es mal auf die Liebe, denn anscheinend ist die Ex-Freundin
wieder zur Freundin geworden! ;-) Naja, zum Glück konnten wir Benedikt anrufen, der uns dann noch abgeholt hat und wir also nicht die letzten waren.
Es gab ja zwei Trips, die genau entgegengesetzt gefahren sind und jeder Trip hatte zwei Busse und zwei Guides. Unsere heißen Terry und Norm. Wir sind in dem vorderen Bus, dem eindeutig besseren Bus gefahren und Norm, der Linke, war unser Fahrer.



An dem ersten Tag sind wir eigentlich nur gefahren. Immer parallel zur Küste. Zum Lunch haben wir in einem kleinen Ort gestoppt. Ein Rentner der dort vorbeikam wollte mit aufs Foto! :-D



Nach dem Lunch wurde dann noch der Keilriemen an unserem Bus repariert... Das ging ja gut los. Obwohl wir danach, bis auf einmal als das Mikro ausgefallen ist, keine Probleme mehr mit unserem Bus hatten. Bei dem anderen gabs dann noch so einige lustige Geschichten! Die folgen dann aber später.
Einen weiteren Stop haben wir bei den "Leaning Trees" gemacht. Hier weht fast immer der Wind von der Küste aus und die Bäume passen sich offensichtlich sehr an! ;-)





Ist doch schon merkwürdig, was die Natur manchmal fabriziert.
Gegen 18h kamen wir dann bei unserem ersten Schlafdomizil an. Eine Schaffarm... Es gab die Möglichkeit drinnen zu schlafen oder in Zelten. Wir haben uns für drinnen entschieden, da hat man wenigstens 4 feste Wände um sich.


Bevor ans Schlafen zu denken war, sind wir aber erstmal auf den kleinen "Berg" hinter der Farm geklettert, um den Sonnenuntergang sehen zu können. Leider waren wir etwas früh oben und mussten uns dann noch etwas die Zeit vertreiben.



Nachdem die Sonne im Meer versunken war, haben wir uns an den Abstieg gemacht und unten angekommen, war das Dinner vorbereitet. Es gab ein australisches Barbeque mit Würstchen, Steak, Kartoffelbrei, Bratkartoffeln und Toast.
Im Übrigen war unser Lunch immer sehr gesund, es wurde nämlich täglich frischer Salat geschnippelt!
Nach dem Essen haben wir noch etwas draußen gesessen, obwohl es hier im Vergleich zu späteren Tagen noch "sehr frisch" war! ;-)
Naja nach einer Dusche gings dann auch bald ins Bett. Viel Schlaf war trotzdem nicht mehr zu bekommen. Denn es waren nur noch ca. 6 Std, aber erstmal musste man ja einschlafen...
Unser erstes Frühstück bestand aus Cornflakes und Toast mit ekelhaft süßer Marmelade oder Erdnußbutter... Zum Glück gibt es hier überall die gesalzene Margarine, sodass man dann wenigstens etwas Geschmack hatte, falls man sich gegen die anderen Sachen entschieden hatte!
Natürlich sind einige nicht pünktlich fertig geworden, sodass wir wieder mit ner halben Stunde Verspätung losgefahren sind. Aber ein echt schöner Sunrise hat uns entschädigt.





Bevor wir aber wirklich los fahren konnten, waren noch starke Männer gefragt. Bei dem anderen Bus hatte die Batterie etwas schlapp gemacht, weil über nacht die Kühlanlage fürs Essen durchgelaufen war.





Das war also Tag 1, der ja wirklich noch recht unspektakulär war. Ihr könnt euch also auf spannende weitere Berichte freuen! :-)