Nach einem letzen wunderschönen Strandtag sollte nun das Outback folgen. Der Tag bestand mehr oder weniger aus Bus fahren mit kleinern Stops an Tankstellen und nachmittags wurden mal wieder die Essenvorräte aufgefüllt. In dieser Mienenstadt begrüßten uns hunderte von weißen Papageien. (ähnlich wie Kakadus)
Hier mal ein Bild vom Lunch, es gab nur eine Sitzgelegenheit, also haben wir unseren "Küchen-Anhänger" benutzt.
Unser Etappenziel war der Karijini Nationalpark, also mitten in der Wildnis.
Die Landschaft im Nationalpark war sehr schön und doch erstaunlich grün. Bevor die Sonne unterging haben wir einen Fotostopp gemacht.
Als wir im "Camp" ankamen, war es schon stockdunkel. Nun wartete das wirklich Abendteuer auf uns. Das Camp war einfach ein unbewachsener Sandplatz. Die Toilette war ein kleines Stück weiter unter Bäumen gelegen. Natürlich nur ein "Plumpsklo"mit Häuschen drum herum, denn wo nichts ist, kann ja auch kein Wasser sein. Das an sich war ja nicht so schlimm. Aber wenn man dort hin wollte, ging das natürlich nicht ohne Taschenlampe. Aber die Schwierigkeit bestand darin, das man nicht nur den Boden, sondern auch in die Bäume ableuchten musste, denn es konnten überall Spinnennetze mit doch schon recht großen Spinnen auf einen warten. Wie das dann aussah haben wir am nächsten Morgen gesehen, wo wirklich schon metergroße Netze in den Baumwipfeln hingen. Auf dem Weg zur Toilette war aber zum Glück kein Hindernis im Weg.
Das Licht zum Essen zubereiten usw kam von mehrern großen Gaslampen. Kaum waren die an, kamen die Heuschrecken in Scharen. Am Anfang haben wir immer gedacht, was fällt uns da auf den Kopf? Sie springen nämlich unentwegt durch die Gegend.
Wir waren froh, dass wir unser Essen heuschreckenfrei zu uns nehmen konnten.
Den Abwasch haben wir mit Wasservorräten erledigen können. Auch zum Zähneputzen kam das Wasser aus der Flasche.
Wir waren wirklich froh, als wir endlich im Zelt waren. Was ja auch schon ne Meisterleistung war, das im Halbdunkel aufzubauen. Das Zelt gab einem wirklich ein bisschen das Gefühl von Sicherheit. Endlich konnte man die Stille der Natur genießen. Diese hielt jedoch auch nicht die ganze Nacht an. Zweimal wurden wir von richtig lautem Dingo Heulen geweckt. Die mussten ganz ganz nah gewesen sein. Allerdings war es bekannt, dass sie recht nah an Camper heran kommen, weil sie wissen, dass es dort Futter gibt. Zu befürchten hat man jedoch nichts, da sie ganz scheu sind und sofort abhauen, wenn sie Menschen sehen. Aber trotzdem durften wir keine Sachen, insbesondere Schuhe vor den Zelten lassen, da sie diese wohl schon mal klauen können. :-)
Erinnert einen dann doch eher an einen Hund!
Also Sarah ist total begeistert von Dingos.
Am nächsten Morgen mussten wir zum Glück erst im Hellen aufstehen. Jetzt konnte man erst richtig sehen, wo man sich eigentlich befindet. Und so war der nächste Abend im Dunkeln dann auch nicht mehr so schlimm. Dazu aber bald mehr.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen