An diesem Tag stand mehr oder weniger nur Bus fahren auf dem Plan. Nachdem wir die ersten im Bad waren, gefrühstückt und Zelte abgebaut hatten, ging es weiter die Küste entlang.
Auf der Fahrt haben wir zwar nur recht karge Landschaft gesehen, aber als wir an einem Plateau gehalten haben, hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf das weite Land.
Mittags gab es einen längeren Stop, da unsere Essenvorräte aufgefüllt werden mussten.
Hier mal ein Tanklaster im "Outback".
Gegen 18h kamen wir in unserem neuen Camp an. Diesmal mussten wir nicht in Zelten schlafen, sondern hatten sogenannte "Cabins". Ganz kleine Zweibettzimmer. Ehrlich gesagt sind Zelte fast besser, weil man da wenigstens nicht unter den Betten und in allen Ecken schauen muss, ob dort nicht irgendwelches Viechzeug rumsitzt. ;-)
Zum Glück waren wir in diesem Camp aber erstmal von der Fliegenplage befreit, so dass man wirklich auch ohne Netz bei Tageslicht herumlaufen konnte. Dafür gab es in den Toiletten winzige Ameisen, die unheimlich schnell waren und uns immer auf den Füßen herumliefen und auch bissen.
Nachdem wir unsere Taschen in den Cabins verstaut hatten, sind wir noch mit den Bussen an den Strand gefahren. Der war auch sehr sehr schön. Und ganz ganz einsam. (Bis auf uns natürlich...)
Zum Abendessen gab es Beef Stroganoff mit Nudeln und danach wurde noch gemeinsam draußen gesessen. Irgendwann wollten die Ami-Mädels dann allerdings doch mehr Party machen und haben nach einer Möglichkeit gesucht Musik zu hören. So ist der "Party-Bus" entstanden. Einer der Busse wurde also an unsere Terasse gefahren und die Musik aufgedreht. Ja, die Amerikaner, sind halt schon etwas verrückt... (So sah es dann im Bus aus. Das Foto haben wir aber auch nicht selber gemacht, weil wir es doch etwas albern fanden dort reinzugehen... ;-) )
Als wir dann ins Bett gehen wollten, gab es leider doch noch einen Spinnen-Zwischenfall. Gerade als wir das Licht anmachten, meinte Svenja das irgendwas unters Bett gehuscht war. Son Mist, das konnte da natürlich nicht bleiben. Also haben wir uns Hilfe geholt und der schon etwas größere "Weberknecht " wurde mit einem Flipflop erledigt.
Svenja konnte recht gut schlafen, wobei Sarah immer das Gefühl hatte, dass irgendwas auf ihr herumkrabbelt... Aber das war wohl nur Einbildung! ;-)
Hier noch ein Ausblick auf den Sunrise am nächsten Morgen!



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