Nach ca. 4 Stunden Fahrt kamen wir gegen Mittag an unserem ersten Ziel Walpole an. Dort gibt es verschiedene Arten von Giant Trees, die bis zu 75m hoch werden und bis zu 400 Jahre leben.
Zuerst sind wir zum Tree-Top-Walk gefahren. Dort wurden Brücken in die Baumwipfel gebaut, auf denen man bis zu 40m hoch zwischen den Bäumen herumlaufen kann.

Dort gibt es die Yellow Tingle Trees und die breiteren Red Tingle Trees. Beides sind eine Art von Eukalyptusbaum.
Nachdem wir den Walk zweimal gelaufen sind, ging es noch weiter im Walpole-Nornalup National Park zum größten Red Tingle Tree. Dieser ist unten gespalten, so dass man sich mehr als reinstellen kann und auch durchlaufen kann.
Ein kurzes Stück davon entfernt, waren wir noch am "Circular Pool". Das ist ein kleiner Wasserfall der in einem "See" endet.
Bedingt durch das "tolle" Wetter haben wir dort einen bzw. zwei wunderschöne Regenbogen gesehen. Leider haben wir den Topf voll Gold nicht gefunden! ;-)
Gegen 17.30h haben wir uns in Walpole auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit gemacht und sind in einem netten Motel untergekommen, das zum Glück Heizlüfter hatte! :-) Es waren tagsüber auch wirklich nur 11 Grad, was für uns natürlich jetzt empfindlich kalt war.
Zum Essen waren wir in einem nahegelegenen Hotel und danach gab es noch etwas Strongbow (Apfelwein) und den Film "Meet the Fockers" zu deutsch "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich", der lief dort im Pay-TV. :-)
Am nächsten Morgen gab es ein eher spärliches Frühstück aus mitgeb rachten Toast, Käse und Mettwurst. Genau nach Plan sind wir dann um 9h Richtung Pemberton aufgebrochen.
In der Nähe von Pemberton gibt es den Gloucester Tree, der in der Krone eine Aussichtsplattform für Waldbrände hat. Es gibt dort mehrere solcher Karri-Trees, die in den 1930-1940er Jahren mit Plattformen versehen wurden.
Auf dem Gloucester Tree konnte man 60m an dünnen Metallstäben den Baum erklimmen. Da es aber immer noch etwas nass war und es auch sehr gefährlich ist den Aufstieg zu machen, sind wir doch lieber unten geblieben. Nach ein paar Stufen war es uns allen auch wirklich nicht mehr geheuer.
Überall in diesem Wald leben Papageien, die man auch füttern kann.
Wir haben uns also vorsorglich vorher 1kg Vogelfutter besorgt (es hab keine kleinere Packung) und haben uns als Futterstationen in den Wald gestellt.
Ganz schnell waren wir besiedelt von Papageien, die neben unseren Händen auch gerne auf der Schulter oder dem Kopf landeten. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.
Nachdem wir uns nur ungern von den niedlichen Papageien verabschiedet hatten, ging es weiter in Richtung Küste zu einer Tropfsteinhöhle "Lake Cave". Die Fahrt d orthin führt über die Caves Road, an der wir weitere tolle Wälder mit Karri Trees vorfanden. Der Ausblick war wirklich atemberaubend, die Bäume nahmen einfach kein Ende.
Das Wetter war ab dort dann auch endlich wieder sonnig.
In der Höhle war es stockfinster und es herrschen dort konstante 15 Grad. Überall tropfte es und wir haben wirklich tolle Tropfstein-Formationen gesehen.
Gegen 15.30h ging die Fahrt weiter ins nicht mehr weit entfernte Margaret River, wo auch unser Haus für die nächste Nacht war. Vorher wollten wir aber noch an den Strand, da diese Region sehr bekannt für tolle Surfwellen ist. Leider wären diese für uns dann doch noch zu hoch gewesen! ;-) Da es auch sehr windig war und wir nur ca. 19 Grad hatten, haben wir also in Jacke den Ausblick aufs Meer genossen.
Bevor wir aber unser Ziel für die Nacht erreichten, mussten wir erstmal Proviant besorgen. Abends haben wir dann nach Lenas Rezept leckeres Geschnetzeltes mit Reis gegessen.
In unserem Haus war Platz für 13 Leute und wir waren erstmal nur zu fünft. Somit hatte also jeder mehr als genug Auswahl zum Schlafen! ;-)
Am nächsten Morgen wurden wir um 9.45h zu einer Weintour abgeholt.

Diese bestand aus 3 Weinkellereien, einer Schokoladenfabrik, einer Käsefabrik, einer Schnapsbrauerei und einer Bierbrauerei.

Wir begannen also mit 3 Weinproben und waren dann doch sehr froh, dass es danach erstmal Lunch gab. Unter anderen war dort auch Känguru dabei, sowie für die Ausprobier-Freudigen riesige weiße Maden. Benedikt war einer der "Glücklichen". :-)


Die Tour endete in der Brauerei und gegen 6h erreichten wir dann unser Haus.

Erstmal haben wir uns mit Tischkicker und Billard die Zeit vertrieben, bis dann das Essen gekocht wurde und auch die drei anderen aus Perth eintrudelten.
Diesmal haben wir leckere "deutsche" Buletten mit Bratkartoffeln und Salat gegessen. Da wir anscheinend den Tag über noch nicht genug Wein hatten, gab es zum "Nachtisch" Glühwein. In einer der drei Weinkellereien konnte man eine Gewürzmischung für Glühwein kaufen. (Den Wein dazu haben wir lieber billig im Supermarkt gekauft) Das war wirklich sehr lecker. :-)
Der nächste Tag begann wieder mit früh aufstehen, da wir ja das Haus aufräumen und dann um 9.45h am Treffpunkt zu einer Kanutour sein mussten.
Oh mein Gott war die anstrengend!!! Wir vier Mädels sind auch leider eher zick-zack gefahren, weil keiner so richtig steuern konnte. Nach der Hälfte der Zeit haben wir dann ein recht australisches Mittagessen bekommen. Man konnte dort alle möglichen Pflanzen und Früchte der Region probieren. Auch die nette Made war wieder dabei. Ansonsten gab es ein super leckeres Tomaten-Brot und Truthahn, Känguru und Emu als Aufschnitt.

Nach dem Lunch gingen wir auf Forschungstour in eine Höhle. In dieser hatten früher mal Aboriginies und auch Dingos gelebt. Es gab dort einen ca. 15m langen Tunnel, der nur durch kriechen zu erforschen war. Leider haben wir das gemacht... Es war echt sehr anstrengend und eng.
Auf der Rückfahrt gab es dann ein Kanu-Rennen, an dem wir aber nicht wirklich teilgenommen haben, weil uns ja doch etwas die Koordination fehlte... ;-)
Der 1. und 2. Platz hat jeweils eine Flasche Wein gewonnen... Naja die Jungs haben es sich natürlich nicht nehmen lassen dort zu gewinnen! :-D
Im Anschluss an eine kleine Stadtbesichtigung von Margaret River ging es dann auch zurück in Richtung Heimat Perth.












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