Mittwoch, 22. April 2009

Tag 8,9,10 - North West Trip

Wir saßen also wieder im Bus und fuhren zu einer weiteren ganz nah gelegenen Gorge.
Es ging wieder halb kletternd, halb wandernd die Schlucht hinunter.
An der ersten Stelle, an der wir stoppten, gab es einen Wasserfall und man konnte wieder schwimmen. Allerdings hatten die meisten, die im Wasserfall gesessen hatten hinterher winzige Blutegel an sich sitzen. Diese hatten sich aber noch nicht festgesaugt und konnten noch gut entfernt werden.


In der Schlucht sind wir dann noch weiter gewandert und an eine weitere Wasserstelle gelangt.
Einige sind wieder schwimmen gegangen, aber wir haben lieber den Ausblick und die Idylle
genossen! ;-)


Außerdem konnten wir dort ein paar Kakadus beobachten.



Nach dem Aufstieg sind wir noch im Nationalpark herumgefahren und haben ein Recreation Center besucht. Dort war die Geschichte der ansassigen Aboriginies ausgestellt. Es gab natürlich auch einen Souvenirshop, der wiedermal von den "Amis" gut besucht war.



Nach dem Lunch ging es weiter nach Newman. Endlich konnten wir dort wieder duschen und hatten seit langem auch mal wieder Handynetz! Bevor wir im Camp ankamen, wurde unser Essensvorrat aufgefüllt und wir mussten feststellen, dass es dort sehr harte Vorschriften gab was den Alkoholkauf anging. Wein wurde nur an bestimmten Tagen in der Woche verkauft, damit die Aboriginies sich nicht zu sehr betrinken können, denn anscheinend ist Wein wohl die billigste Variante, um sich schnell betrunken zu werden.

Danach fuhren wir in unser Camp, das mitten in einer Siedlung von Mienenarbeitern lag. Und die hatten auch noch den nächsten Tag ihren "day off". Die besuchten uns auch ganz schnell, aber zum Essen ließen sie uns dann auch wieder in Ruhe.


Nach Lammsteaks, Würstchen, Kartoffeln und gegrilltem Kürbis ging es dann noch mit den Guides in einen Pub.



In dieser Mienenstadt gab es sonst auch nicht wirklich viel, obwohl sie mit ca. 3000 Einwohnern eine der größeren Städte ist. Wenn man das wirklich als Stadt bezeichnen will!

Im Pub haben wir draußen im Biergarten gesessen und später noch etwas Billard gespielt. Naja, wirklich gut waren wir nicht, aber es hat Spaß gemacht. Und wir haben sogar den Club-Manager kennen gelernt! Der wollte wissen, wo wir herkommen und wies uns gefällt etc. :-)
Natürlich sind wir auch von dort wieder später zurück gefahren als angedacht, aber eigentlich waren wir noch recht zeitig im Bett.


Tag 9
Auch morgens fuhren wir mit einer fast üblichen Verspätung von 1 Stunde los. Jetzt begann der Rückweg nach Perth. Es war also eigentlich nur Busfahren angesagt an diesem Tag. In Newman hielten wir noch an einem Touristen Center, vor dem ein unglaublich riesiges Mienenfahrzeug ausgestellt war.


An unserem ersten Toilettenstop, einem Roadhouse hatten wir Besuch auf den Toiletten. In den Klos waren Frösche! Zum Glück war ich die Erste auf meiner Toilette und ich hatte sie so nicht gesehen. Nach dem Spülen wurden sie jedoch unter der Toilettenbrille herausgespült. Die meisten sind dann lieber nebenan hinter einen Busch gegangen.

Ansonsten verlief der Tag ohne weitere Überraschungen und gegen 19.30h kamen wir an unserem letzten Lager an. Es war wieder mal eine Schaffarm. Wer wollte, konnte in einer großen Halle schlafen, die uns aber eindeutig zu sehr nach Schaf roch und so haben wir uns wieder unser mittlerweile fast lieb gewonnenes Zelt aufgebaut. Das Essen wurde diesmal fast ausschließlich von uns Deutschen zubereitet, weil die anderen damit beschäftigt waren ein Spiel namens "Mafia" zu spielen. Aber irgendwie hatten wir darauf nicht so Lust.
Nach dem Essen gab es noch ein großes Lagerfeuer und dann haben die Amis noch eine Talentshow veranstaltet. Wir Langweiler haben auch da nicht mitgemacht und sind auch vor Ende der "Show" ins Bett gegangen.


Tag 10
Als wir am nächsten Morgen zum Frühstück gingen, haben wir gesehen, dass die meisten anderen auch nicht in der alten Halle geschlafen haben, sondern rings herum um das Lagerfeuer. Aber es war wohl sehr kalt in der Nacht.
Da wir mal wieder einige der Ersten waren, die mit allem fertig waren, hatten wir noch Gelegenheit mit dem Hütehund der Schaffarm zu spielen. Es war ein Border Collie. Schon abends war er gut damit beschäftig immer hinter einem mitgebrachten Fußball her zu rennen.


Es war wirklich sehr niedlich mit anzusehen. Er hat den Ball eigentlich nicht mehr aus den Augen gelassen und immer versucht uns aufzufordern den Ball zu schießen. Irgendwann sah man ihm richtig an. dass er erschöpft war, aber sowie jemand auf den Ball zuging, war er wieder auf den Beinen. Man hat wirklich an allem gemerkt, dass es ein richtiger "Schäfer-Hund" war.

Die Rückfahrt verlief ganz planmäßig, nur etwas verspätet kamen wir gegen 18h an der Uni an.


Restliche Lebensmittel wurden noch verteilt und dann ging es nach Hause. Zum Dinner haben wir uns noch eine Pizza gegönnt und die Reise ein bisschen ausklingen lassen.

Am nächsten Tag wurde erstmal richtig ausgeschlafen! Das hatten wir wirklich nötig! ;-)
Es war zwar oft anstrengend und wir haben wenig Schlaf bekommen, aber trotzdem sind wir uns einig, dass wir so einen Trip immer wieder machen würden. Vorallem mit so tollen Guides wie unseren! :-)

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