Sonntag, 10. Mai 2009

Kaum zu glauben, aber ja wir studieren hier auch...

Good Day!
Hier mal wieder ein Lebenszeichen von uns! Wir hoffen euch ist noch nicht langweilig geworden.
Das Semester schreitet voran und wir haben nur noch 2 Wochen Vorlesungen. Von Präsentationen, Ausarbeitungen und Mid-Semester-Tests haben wir nun auch fast alle Ergebnisse. Hier mal ein kleiner Überblick!


Svenja Sarah
Commercial Law
Research Assignment 11 von 20 8 von 20
Mid-Semester-Test 8,25 von 15 9,75 von 15

Marketing
1. Fallbearbeitung
+ Präsentation 5,75 von 10 5,75 von 10
Mid-Semester-Test 24 von 35 25 von 35
2. Fallbearbeitung
+ Präsentation ?? von 10 ?? von 10

Finance & Banking
Mid-Semester-Test 18,5 von 35 26 von 35

Naja überwiegend sind wir damit zufrieden. Im Endeffekt geht es aber auch nur ums Punkte sammeln für die Endnote. In jedem Fach sind insgesamt 100 Punkte oder 100 % zu erreichen. Solange wir 50 Punkte erreichen, haben wir bestanden. Wenn wir 70 Punkte schaffen, sind wir schon recht gut. Mehr als eine 3 wird nur sehr schwer zu schaffen sein.
In den letzten zwei Wochen haben wir uns überwiegend mit Finance & Banking und mit unserer zweiten Marketing Präsentation beschäftigt.



Letztes Wochenende waren wir am Samstag Surfen.
Diesmal haben wir es wirklich mehrmals geschafft richtig zu stehen und stehen zu bleiben! ;-) Jetzt können wir wirklich von Surfen sprechen! :-D


Die Wellen an diesem Tag waren allerdings wirklich sehr hoch und es war echt anstrengend immer wieder rauszupaddeln.


Bei dem Versuch sich nicht von der Welle mitreißen zu lassen, hab ich, Sarah mir dann leider den Fuß verdreht. Das war aber erstmal gar nicht schlimm und ich habe die Surfstunde ganz normal zu Ende gemacht.

Als wir dann aber abends beim Essen saßen und uns eigentlich schon für abends fertig gemacht hatten, wusste ich irgendwann gar nicht mehr wohin mit dem Fuß vor lauter Schmerzen.
Er fing auch an dick zu werden und dann habe ich mich dazu entschieden in den "Emergency Room" zu fahren.
Benedikt und Susanne waren noch da und daher konnten wir mit Benedikts Auto schnell dorthin fahren. Das Krankenhaus ist aber auch nur 4 km von uns entfernt.


Als wir dort ankamen, musste ich erstmal Papierkram ausfüllen und nach einer halben Stunde hat mir endlich jemand Schmerzmittel angeboten. Nach weiteren 15 Minuten wurde ich mit einem Rollstuhl zu einem Bett gefahren. Es sieht dort wirklich so aus wie in den amerikanischen Krankenhäusern, die man im Fernsehen zu sehen bekommt! (z.B. Grey's Anatomy... leider waren die Ärzte nicht zu vergleichen ;-) Bevor ich überhaupt einen Arzt zu sehen bekommen habe, hat es auch noch ne ganze Weile gedauert. Ich lag dann also erstmal auf einem Bett, abgetrennt zum nächsten Patienten mit einem Vorhang. Kurz darauf wurde ich samt Bett zum Röntgen gefahren. Der Fuß wurde aus drei Positionen geröntgt und dann wurde ich wieder zurück gefahren. Die Bilder waren schon nach 5 Minuten fertig, aber bis der Arzt dann zu mir kam und sie angeschaut hatte sind 2 Stunden vergangen... Naja Svenja und ich haben uns Krankheitsgeschichten erzählt und zugeschaut wie bei einem Rugby-Unfall ein Gips angelegt wurde. Aber Surf-Accident hört sich irgendwie noch cooler an! ;-)

Benedikt und Susanne haben sich in der Zwischenzeit im Wartezimmer die Zeit vertrieben...


Der Arzt kam dann und sagte das es kein Bruch wäre, was mir allerdings auch klar war.
Soweit Svenja und ich es verstanden haben, hatte ich einfach nur eine Verstauchung.
Ich bekam einen Verband und ganz tolle Krücken.


Die nächsten zwei Tage bin ich so gut wie nicht aufgetreten. Dienstag bin ich dann langsam wieder gelaufen und Mittwoch hab ich die Krücken auch schon wieder zurück gebracht.
Nach einer Woche war die Schwellung dann auch schon ganz verschwunden.
Ich merke zwar noch manche Bewegungen, aber gestern konnte ich auch auf hohen Schuhen schon wieder laufen.
Meine anfängliche Befürchtung, dass irgendwas an den Bändern ist, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.


Der Grund warum ich gestern Abend hohe Schuhe an hatte - wir waren in Northbridge, direkt in Perths City unterwegs.


Northbridge ist das "Nightlife"-Viertel von Perth mit ganz vielen Discos, Bars, Pubs, Clubs, Restaurants und Cafès...


Zuerst haben wir bei uns aber ein Barbeque gemacht, was auch schon um 17h angefangen hat, weil es ja leider um 18h schon dunkel ist. Es ist wirklich merkwürdig, wenn wir tagsüber 26 Grad haben, dass es dann schon so früh dunkel ist. Das passt vom Gefühl einfach nicht zusammen. Nachts wird es dann zum Teil auch schon recht kühl - ich denke so zwischen 10 und 15 Grad.



Ja, unsere Zeit hier neigt sich dem Ende entgegen. Es sind jetzt also noch 2 Wochen Uni, dann eine Woche frei, danach 2 Wochen Prüfungen und dann kommen schon unsere Eltern und wir machen mal wieder Urlaub! ;-) Und dann noch mal 3 bis 4 Wochen und wir sind schon wieder da. Das beste daran ist, dass wir uns dann schon wieder auf Sommer freuen dürfen! :-)

Donnerstag, 30. April 2009

Trip zu den Pinnacles

Montag haben wir uns auf den Weg zu der 281 km entfernten Pinnacles Desert gemacht.

Noch etwas müde standen Susanne, Stefan und Benedikt um 09.00Uhr bei uns vor der Tür (das Wochenende steckte uns allen noch etwas in den Knochen) und wir starteten unsere Tour Richtung Norden.

Nach etwa 4 Stunden Fahrt erreichten wir den Nambung-Nationalpark, in dem die Pinnacles vorzufinden sind. Ich war etwas verwirrt, denn ich war der festen Überzeugung, dass die Pinnacles im Wasser stehen würden...aber das sind wohl die 12 Apostel, die in Victoria stehen :-)



Whatever, laut Reiseführer schufen Wurzeln ehemaliger Vegetation, die tief in das Erdreich reichten die berühmten Pinnacles, die bis zu 5m hoch aus dem gelben Sand aufragen.

Wir sind mit dem Auto durch den Park gefahren und haben ab und zu einen Fotostop gemacht.


In Cervantes, einem Fischerdorf in der Nähe der Pinnacles, haben wir dann mit dem Auto Picknick am Strand gemacht.


Mit dem Auto am Strand fahren - direkt am Meer- das ist wohl auch nur hier in Australien möglich.

Nach unserem Lunch wollte Benedikt unbedingt mal am Strand Gas geben und einen Donut (Kreis) fahren, so dass der Sand richtig hoch geschleudert wird!
Das war auch wirklich eine tolle Erfahrung und hat sehr viel Spass gemacht, aber vielleicht hätte ich vorher doch lieber das Fenster schließen sollen :-)
Das Auto und ich waren hinterher ganz schön sandig...

Auf unserer Rückfahrt nach Perth haben wir noch am Hangover Beach gehalten...


...und zum Sonnenuntergang waren wir in Lancelin, ebenfalls ein kleines Fischer-Dorf, das einst hauptsächlich von der Krabben- und Hummerfischerei lebte.

Mittwoch, 29. April 2009

Wochenende auf Rottnest Island

Unser Wochenende haben wir auf Rottnest Island verbracht!

Dabei waren Sarah, Benedikt, Susanne, Stefan, Lena, Eiki, Fabi, Mira, Melanie, David und ich - 11 Deutsche hatten sich also fest vorgenommen die Insel zu rocken ;-)

Wenn man nach Rottnest Island will, nimmt man ganz einfach die Fähre von Fremantle aus und in 30 Minuten ist man auch schon da.


Benedikt, Sarah, Susanne, Fabi, David und ich haben das auch geschafft und die Fähre um 09.30Uhr genommen. Der Rest der Truppe brauchte allerdings noch seinen Schönheitsschlaf und ist erst gegen Nachmittag auf der Insel eingetrudelt.

Da Autos auf der Insel verboten sind, haben wir mit Leih-Fahrrädern unsere Erkundungstour gestartet.

Und das haben wir alles entdeckt und erlebt:











Das ist ein Quokka - Rottnest Island ist ein sehr bedeutender Lebensraum für Quokkas und andere seltene Tierarten, da sie von Füchsen und Ratten freigehalten werden konnte, weshalb diese Tiere überleben konnten.


Abends haben wir gegrillt und mit Long Island Ice Tea und Mojito in Benedikts Geburtstag reingefeiert.



Die Quokkas haben auch mitgefeiert...



Am nächsten Tag haben wir dann den Bus genommen und sind zu verschiedenen Stränden gefahren.
Dort haben wir lustige Springfotos und Unterwasserbilder gemacht und ansonsten einfach nur in der Sonne gelegen und uns ausgeruht :-)





Das war wirklich ein sehr lustiges, wunderschönes Wochenende und das mitten in einem kleinen Paradies!

Freitag, 24. April 2009

Study Break II – Von Perth nach Ayers Rock nach Alice Springs nach Adelaide

Samstag war es dann doch endlich soweit, um 10.10Uhr ging unser Flugzeug von Perth direkt zum Ayers Rock.


Ayers Rock (Samstag bis Montag)
Nachdem wir auf dem Mini-Flughafen von Ayers Rock (im Northern Territory) gelandet sind, wurden wir von einem Reisebus am Flughafen empfangen und ins „The Lost Camel“ Hotel gefahren, welches zum Ayers Rock Voyages Resort gehört.
Um uns von unserem anstrengenden Studentenleben zu erholen, haben wir uns erstmal an den Pool gelegt.


Abends sind wir dann in einem der Resort-Restaurants essen gegangen. Es blieb uns auch nichts anderes übrig, denn außer dem Hotelkomplex gab es nur noch das weite weite Land und den Uluru.
Sarah hatte Spaghetti Cabonara und ich hatte Spaghetti Marinara… genau wie der Flughafen, war auch das Essen sehr mini. Da musste also noch ein Nachtisch her! Sarahs Dessert bestand aus Tomatensuppe und meins aus Hot Brownie mit Vanilleeis… mmmhhh yummy!
Wir haben dann den Abend mit einem Tequila Sunrise am Pool ausklingen lassen.

Den nächsten Vormittag haben wir dann wieder am Pool verbracht!
Für den Nachmittag und Abend hatten wir einen Ausflug gebucht.
Den ersten Stop haben wir bei den Kata Tjuta (Olgas) gemacht.


Da wir seit dem North West Trip Profis sind, was das Wandern angeht, haben uns weder die Fliegen noch die Sonne etwas ausgemacht (Fliegennetze hatten wir im Hotel vergessen).
Kata Tjuta bedeutet in der Sprache der Anagunu (das sind verschiedene Aboriginivölker) „viele Köpfe“ und genauso sehen die 36 Inselberge auch aus.

Danach sind wir zum Uluru - auch bekannt als Ayers Rock gefahren, um den Sonnenuntergang zu sehen. Leider waren an diesem Tag ziemlich viele Wolken vor der Sonne…


Montag haben wir dann unseren Mietwagen abgeholt und sind noch einmal zum Uluru gefahren, bevor wir in Richtung Alice Springs aufgebrochen sind.


Der Uluru wird von den Aboriginis als Heiligtum angesehen, welches aus ihrer Sicht nicht betreten werden darf. Daher haben Sarah und ich diesen Wunsch respektiert und sind nicht, so wie viele andere, hinauf geklettert.


Wir sind lieber etwas um den Uluru herumspaziert auf dem sogenannten Mala Walk und den Kuniya Walk.

Und dann sind wir 4,5 Stunden 430km nach Alice Springs gefahren…

Alice Springs (Montag bis Donnerstag)
Ohne uns zu verfahren (es ging auch eigentlich immer nur geradeaus), haben wir schnell unser Backpacker Motel gefunden, unser Zimmer bezogen und sind anschließend noch etwas essen gefahren.
Dienstag gab es dann ein schnelles Frühstück bei McDonalds und dann hieß es wieder Auto fahren.
Unser Ziel war Hermannsburg, eine Aborigini Gemeinde 120km westlich von Alice Springs. Hier wurde die erste Missionsstation für Aboriginis von zwei Deutschen im Jahr 1877 gegründet.
Auf unserem Weg dorthin sind wir an den MacDonnell Ranges entlang gefahren, eine 644km lange Gebirgskette. An einigen Stelle ist das Gebirge jedoch durchbrochen, zum Beispiel von der Simpsons Gap, bei der wir einen Stop gemacht haben. Hier leben Rock Wallabies, die wir leider nicht gesehen haben und das Flussbett war total ausgetrocknet. Es gab jedoch einige kleine Wasserpfützen, in denen Fische rumgeschwommen sind.


Die Fahrt ging weiter und als wir Hermannsburg endlich erreicht hatten, sind wir nach 3 Minuten wieder ins Auto gestiegen und zurück gefahren, denn da gab es nun wirklich nicht viel zu sehen.
Wieder in Alice Springs angekommen, haben wir eine Besichtigung beim Royal Flying Doctor Service gemacht und die School of the Air besucht. Von hier aus werden Schüler per Internet, früher per Funk, unterrichtet, die in den dünn besiedelten Regionen Australiens leben.

Anschließend haben wir vom Anzac Hill aus den Sonnenuntergang beobachtet und hatten einen wunderschönen Blick auf die Stadt.

Mittwoch haben wir die Innenstadt von Alice Springs erkundet. Ich glaube wir haben noch nie so viele Aboriginis gesehen!

Adelaide (Donnerstag bis Dienstag)
Und Donnerstag ging die Reise dann weiter nach Adelaide (South Australia). Wir wurden vom Sam, dem Mann meiner 2nd Cousin vom Flughafen abgeholt, denn wir haben die nächsten Tag bei ihnen zu Hause wohnen dürfen.
Freitag haben wir uns mit unserem Vermieter Andre getroffen, der auch gerade in Adelaide war und sind in die Adelaide Hills gefahren. Dort haben wir uns unter anderem Hahndorf angeschaut, welches von deutschen Einwanderern 1839 gegründet. Hier haben wir leckeren Bienenstich gegessen und noch einen Apfelstrudel für unsere Gastfamilie mitgenommen.


Samstag waren wir in den Central Markets, die so riesig waren, dass wir uns fast verlaufen hätten.
Nachmittags haben wir dann eine Tour zum Port Adelaide gemacht. Dort haben wir uns eine Seepferdchen-Farm angeschaut und sind auf einen Leuchtturm geklettert.

Danach sind wir an der Küste entlang gefahren und haben einen kurzen Stop am Strand gemacht.



Sonntag sind Sarah und ich mit der Bahn nach Glenelg gefahren, wo wir sehr viele kleine Geschäfte, Bars, Restaurants und einen sehr schönen Strand vorgefunden haben.

Montag und Dienstag haben wir dann in der Stadt verbracht und sind unserem liebsten Hobby nachgegangen – SHOPPEN!


Und dann ging schon unser Flugzeug mit einer Stunde Verspätung in Richtung Perth!
Dieser 10-tägige Trip hat uns mal wieder gezeigt wie vielfältig und vor allem wie riesengroß Australien ist!