Freitag, 27. März 2009
Donnerstag, 12. März 2009
Montag, 9. März 2009
Surfin'

Dort angekommen, haben wir uns erstmal in die bereits nassen Wetsuits gequetscht, danach war ich schon das erste Mal kaputt!



Wir haben australische Würstchen gegrillte (die deutsche Bratwurst ist und bleibt die Beste), Schafskäse, Zucchini, Aubergine, Maiskolben, Rindfleisch und Hähnchenkeulen, dazu gab es Sarahs Nudelsalat und geröstetes Fladenbrot.





Donnerstag, 5. März 2009
Rückblick auf die letzten Tage


Samstag, 28. Februar 2009
Beach Party - wear your hottest beach outfit
Und da es abends etwas kühler war, bestanden unsere Outfits aus Flipflops, kurzer Hose, Oberteil und Jacke!


Der Amerikaner Rusty (Foto: Robert, Rusty) hatte das Motto "Beach Party" verinnerlicht. Er kam im TShirt und nur mit einem Handtuch umgewickelt... (seine Cowboystiefel hatten zugegebenermaßen nicht so viel mit Strand zu tun). Zu etwas späterer Stunde und ich denke nach ein paar Jugs zuviel, hatte Rusty sein Handtuch allerdings aus unbekannter Ursache verloren und er lief nun in Cowboystiefeln, Unterhose und TShirt rum... Leider hatte ich keine Zeit mehr ein Foto von ihm zu machen, denn er wurde sehr schnell von den Securities rausgeschmissen und kam dann mit Badehose zurück.
Die Kakerlake – The Cockroach – Le Cafard – La Cucaracha
Die Kakerlake – The Cockroach – Le Cafard – La Cucaracha
Die Gemeine Küchenschabe (Blatta orientalis), auch bekannt als Kakerlak(e), Bäckerschabeoder Orientalische Schabe, ist eine Art der Schaben (Blattodea), die vor allem durch ihre Lebensweise in menschlichen Behausungen als Vorratsschädling bekannt ist. Neben der Deutschen Schabe (Blattella germanica) und der Amerikanischen Großschabe (Periplaneta americana) gehört sie zu den weltweit am häufigsten in Haushalten anzutreffenden Schaben, die unter dem Begriff Küchenschaben (engl. cockroach, span. cucaracha) zusammengefasst werden. Sie ist wie alle Schaben sehr lichtscheu und hat eine rotbraune Körperfarbe. Mit einer Laufgeschwindigkeit von bis zu 1,5 m/s (5,4 km/h) gilt die Gemeine Küchenschabe außerdem als das schnellste krabbelnde Insekt. (Quelle: Wikipedia)

Das hört sich ja erstmal ganz nett an. Ist es aber leider nicht! Im Gegenteil ich finde sie sogar ziemlich eklig!!!
Bis jetzt habe ich eigentlich keinerlei Erfahrungen mit Kakerlaken gehabt. Deswegen bin ich da auch ziemlich unbefangen rangegangen. Jedoch hat sich meine Einstellung ziemlich schnell geändert.
Die erste Kakerlake habe ich irgendwann nachmittags in unseren „Putzschrank“ entdeckt. Als ich den Staubsauger wieder in den Schrank stellen wollte habe ich SIE gesehen. In dem Moment war das auch nicht schlimm. Ich habe den Schrank einfach wieder zugemacht und damit war das ganze erstmal erledigt. Ich dachte natürlich auch, dass sie dort drin bleibt. Dem war leider nicht so. Abends krabbelte sie auf einmal davor rum und verschwand nach einiger Zeit unter unserem Kühlschrank. Da wir nicht wussten was wir machen sollten, haben wir sie dort gelassen. Irgendwann am nächsten Nachmittag rief Svenja mich auf einmal ganz aufgeregt. Sie saß diesmal schon im Flur, der dann in unsere Zimmer führt. Da mussten wir natürlich etwas tun. Ich habe mir dann eine Tupperdose genommen und wollte sie einfangen, denn fürs tot treten sind die Dinger einfach zu groß. Das wäre wohl ziemlich widerlich geworden, vorausgesetzt ich hätte sie erwischt...
Das war dann auch das Problem. So richtig nah dran hab ich mich mit der Dose natürlich auch nicht getraut. Und diese Viecher sind verdammt schnell. Zweimal hab ich also versucht die Dose über sie zu Stülpen. Leider erfolglos und zu allem Übel lief sie dann auch noch durch den Türschlitz in Svenjas Zimmer... Verdammter Mist...!
Wir also hinterher, bloß wo hat sie sich versteckt?! Wir haben alle Ecken und Schlitze abgesucht. Nichts zu sehen. Aber dann lag da noch eine Plastiktüte. Ich hab sie mal hoch gehoben, natürlich erst nachdem ich auf dem Stuhl saß und meine Füße hochheben konnte, und da rannte sie auch schon unter Svenjas Schreibtisch, quetschte sich hinter dem einen Bein durch und verharrte dann hinter dem anderen Bein und der Wand. Also hab ich versucht sie mit dem Tisch zu erdrücken. Als sich nichts bewegte und wir gucken wollten, obs geklappt hat „grub“ sie sich dann unter die Teppichleiste. Na super, wie ging das denn und wie sollen wir da jetzt rankommen?!
Sie musste weg, soviel war klar, wer will schon mit einer Kakerlake im Zimmer schlafen???
Ich hab dann versucht auf die Teppichleiste zu treten und es knackte auch ein paar Mal, aber dann bewegte sich da doch noch ein Bein.
Also nächste Idee, der Staubsauger...! Hat nicht so wirklich funktioniert, weil man ja nicht unter die Leiste kam. Dann habe ich mir ein Blatt Papier genommen und bin unter der Leiste entlang gefahren. Ja! Sie bewegt sich.
Sie kletterte dann wirklich oben wieder raus und landete auf ihrem Rücken! Jetzt haben wir sie! Der Staubsauger, (den Svenja bediente!!) erledigte dann das restliche!
Mann, waren wir froh!
Die zweite Begegnung hatte ich abends in der Küche. Da saß auf einmal eine vertikal über der Schranktür vom Mülleimer. Zum Glück kam Andre gleich um die Ecke und er hat sie mit meinem FlipFlop erschlagen. Gab auch keine Sauerrei! ;-) Er sagte noch, dass sie kommen wenn man Essensreste im Mülleimer hat. Na toll...
Die nächste Begegnung hatte ich wieder nachts. Da saß plötzlich eine im Flur. Wo kommen die bloß immer her?? Das ganze Haus hat Fliegengitter usw. Also versuche ich sie wieder einzufangen und habe diesmal noch mehr Ekel, weil ich ja nun weiß wie schnell sie sind.
Hat natürlich nicht geklappt, sie ist dann plötzlich zwischen meinen Beinen durchgelaufen und wieder unter dem Kühlschrank verschwunden. Jedesmal wenn ich dann noch auf Toilette musste, hab ich erstmal den Boden gemustert. Da wird man wirklich irgendwann verrückt bei.
In der nächsten Nacht war sie immer noch da. Diesmal saß sie vertikal an der Waschmaschine. Ich bin dann aber nur vorbeigegangen und habe sie sitzen lassen.
Tagsüber war dann auch nichts von ihr zu sehen. Sind wohl wirklich sehr nachtaktive Tiere.
Am nächsten Abend gehe ich auf Toilette und sitze dort nichts ahnend, als ich plötzlich an der Wand hoch schaue und das Viech dort sitzt. Als ich aufstand war sie genau auf Augenhöhe. Ich hab mich kaum noch getraut zu Spülen und bin dann ganz schnell raus. Als sie da so vor mir saß hatte ich echt das Gefühl das sie mich im nächsten Moment anspringt. Das ist echt ein widerliches Gefühl.
Zum Glück konnte Svenja Andre fragen, der sie dann einfach nur mit etwas Klopapier entfernt hat....! Da schüttelt sich echt alles bei mir!
Und sogar eine „Baby-Kakerlake“ ist mir begegnet. Sie saß in meinem Zimmer!!! Es war mal wieder nachts und ich mache das Licht an und gucke genau dort hin, wo sie saß. Allerdings war sie kleiner als ein Ohrenkneifer und hatte auch noch nicht dieses festen „Panzer“ wie die großen. Irgendwie sah sie auch noch etwas durchsichtig aus, so wie gerade geschlüpft. Ich hoffe nur das ist nicht in meinem Zimmer passiert!!!
Ich gehe aber nicht davon aus! ;-)
Ich weiß nicht, ob ihr meinen Ekel verstehen könnt. Ich kannte das ja vorher auch nicht. Das schlimme an den Dingern ist einfach, dass sie so unheimlich (im wahrsten Sinne des Wortes) schnell sind und diese riesig langen Fühler vorne dran haben. Ansonsten sehen sie halt aus wie ein etwas zu groß geratener Käfer.
Ich hoffe ihr habt jetzt ein Bild davon bekommen, mit was wir hier alles so zu kämpfen haben und könnt unsere Angst ein bisschen teilen! ;-)
PS: Eigentlich wollten wir schon lange ein Insektenspray kaufen, nur irgendwie verpeilen wir es bei jedem Einkauf. Bleibt nur zu hoffen, dass erstmal keine mehr auftaucht.
Im Übrigen ist die Werbung für diese Sprays auch wirklich der Hammer. Da zeigen die im Fernsehen doch direkt wie so ein Ding eingesprüht wird und dann da vor sich „hinkräpelt“. Da könnten sie einem ja schon fast wieder Leid tun, aber ich denke die Furcht überwiegt dann doch! :-D

Das wäre wohl der Ort, wo sie hingehören!
Montag, 23. Februar 2009
Leighton Beach
Die schöne australische Sonne
Kite-Surfer
Sarah und Susanne genießen die Sonne...
...und die Möwis auch
Das schöne blaue Meer

Badespass :-)
Unterwegs mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Transperth

Nachdem wir also eine geschlagene Stunde an einer Bushaltestelle in ich-weiß-gar-nicht-wie-das-heißt-wo-wir-da-waren verbracht haben, sind wir endlich bei Mira, Melanie und Lisa angekommen.
Wir wurden in dem schönen Haus mit australischem Wein begrüßt, lernten noch zwei Backpackerinnen kennen und hatten einen sehr lustigen Abend.
Um 23:15Uhr machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle, denn der letzte Bus sollte um 23:27Uhr fahren. Als Sarah, Susanne, Benedikt und ich gegen 23:20Uhr an der Hauptstraße waren, fuhr ein Bus an uns vorbei... Natürlich war das unser Bus, der einfach viel zu früh gefahren ist!


Die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel hier in Australien gestaltet sich kurz gesagt etwas schwierig.
Wir rechnen dem Taxifahrer jedoch sehr hoch an, dass er Sarah und mich, als er uns gegenüber von unserem Zuhause raus gelassen hat, gefragt hat: "Are you safe here?"
Donnerstag, 19. Februar 2009
Erste Vorlesung & Erkundung des Kings Parks
Wir haben auch schon die Themen für die erste Hausarbeit bekommen und haben jetzt bis Ende März Zeit daran zu arbeiten.
Haben aber leider/zum Glück nichts entdecken können, was wir unbedingt haben müssen... :-)
Da der Kings Park auf einer Art Berg liegt, war der Aufstieg wirklich sehr steil - hinterher haben wir festgestellt, dass wir nicht wirklich den richtigen Zugang zum Park gewählt hatten... Aber egal! Der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt, denn der Ausblick war wirklich fantastisch (der Reiseführer hatte also recht)!

Der Kings Park ist so gigantisch groß, er hat sogar einen eigenen Botanischen Garten mit zahlenreichen Pflanzenarten aus der Region Western Australia und sehr vielen Tieren, die darin leben.

Außerdem bietet er im Sommer ein Open Air Kino an mit täglich wechselndem Programm... heute kommt "Der Ja-Sager", nächste Woche unter anderem "Grease" und "Marley und ich".Jetzt sind wir gerade von unserer Finance and Banking Vorlesung zurückgekommen und werden nur noch einen gemütlichen TV Abend mit Grey`s Anatomie und Private Practise machen :-)
Und für euch noch einige Fotos, die wir im Kings Park gemacht haben... Have fun :-)

Sonntag, 15. Februar 2009
Strandleben
Wie ja schon angekündigt hatten wir ein Brekky on the Beach.
Um 9am sollte der Bus an der Uni losfahren. Leider haben wir unseren Bus verpasst und waren erst ca. 15 min später an der Uni. In Australien ist das aber kein Problem, wir waren wohl einige der ersten.... Im Endeffekt sind wir erst um 9.45am abgefahren. Die deutsche Pünktlichkeit ist hier wirklich nicht angesagt.
Leider hatten wir an diesem Tag nicht so gutes Wetter. Es war die ganze Zeit bedeckt. Trotzdem war es schön einfach im Sand am Ozean zu sitzen.

Das „Brekky“ bestand dann auch nicht wirklich aus Frühstücksbestandteilen, sondern es wurden einfach ein paar Würstchen (Halal und Nicht-halal) gegrillt und als Hot-Dog gegessen. Dazu gab es Chips. Da es dann aber schon 11.30am war, war das auch nicht mehr weiter tragisch. J
Abends waren wir Fremantle mit Susanne und Benedikt unterwegs. Die beiden sind aus Darmstadt und wir haben sie bei einer der Info-Veranstaltungen kennen gelernt.
Wir wollten in Fremantle mal erkunden, was man hier abends so machen kann. Zuerst waren wir in einer Brauerei. Hört sich jetzt nach Volksfest-Atmosphäre an, war es aber gar nicht. Im Gegenteil, die Lokalität war richtig stylisch. Svenja hat dort ihre ersten australischen Muscheln gegessen und ich hatte Nachos, die schon recht scharf waren. D
anach sind wir noch was trinken gegangen und mussten auf dem Weg dorthin doch schon sehr stauen, was australische Frauen hier anziehen, wenn sie in die Disko gehen.
Ich sage nur „kurz, kürzer, am kürzesten“. So gut wie alle tragen Kleider, die auch wirklich sehr schick sind, aber auch unglaublich kurz. Wo der Po anfing, hörte das Kleid auf. Auch wenn „sie“ nicht unbedingt die Figur dazu hatte. ;-)
Allerdings waren die Mädels, die wir dort gesehen haben auch alle erst um die 18. Deswegen weiß ich noch gar nicht, ob wir dort überhaupt mal reingehen.
Heute am Sonntag haben wir dann noch den Scarborough Beach besucht, der wirklich traumhaft schön ist. Bislang hat er uns am besten gefallen. Leider brauchen wir mit Bus und Bahn mindestens 1 Stunde um dorthin zu kommen. Wir haben dort auch mit einem Surflehrer gesprochen und überlegen nun, ob wir nicht einen 5 tägigen Kurs machen wollen.
Die Tage kann man sich auch selbst einteilen, sodass wir das genau mit der Uni abstimmen können.
Also das Strandleben macht wirklich Spaß. Aber man muss auch sehr aufpassen. Die Sonne ist schon sehr stark. Jetzt am Abend merkt man dann auch schon erste kleine rote Stellen. ;-)
Richtig schwere Sonnenbrände, wie andere gerade angekommene Studenten, haben wir bislang aber sehr umsichtig vermieden.
Trotzdem werden morgen mal nach einem Sonnenschirm Ausschau halten, kann ja nicht schaden!
Das nächste Mal werden wir dann mal von unseren ersten Vorlesungen berichten!
Bis bald!
Freitag, 13. Februar 2009
Orientation Week
Montag, Dienstag und Mittwoch war es wirklich sehr sehr heiß, ich schätze 38°C bis 40°C und unbewölkt.
Donnerstag und heute hatten sich zum Glück auch mal ein paar Wolken vor die Sonne geschoben und der Wind hat etwas Abkühlung verschafft.
In den letzten Tagen haben wir an der Orientation Week der Murdoch Uni teilgenommen.Murdoch International hat speziell für die ausländischen Studierenden, neben vielen Infoveranstaltungen (Benutzung der Systeme der Bibliothek, Infos zum Leben in Perth, Infos zum North-West Trip usw.), ein Welcome Dinner im Food Court des Campus organisiert.
Hier wurden wir ähnlich wie beim Discovery Race in Gruppen eingeteilt und mit Hilfe kleiner Spiele sollte die Kommunikation unter den Studenten gefördert.
An diesem Abend haben wir auch einige Deutsche kennengelernt (wir sind also nicht die einzigen hier :-) ).

Vom Strand her hat der Southbeach uns jetzt nicht so umgehauen, aber das Wasser war sehr klar und sehr sauber.

Heute waren wir mal wieder in der Stadt und haben uns mit Surfershorts, die hier wirklich total IN sind, ausgestattet.


Sonntag, 8. Februar 2009
Sunny Sunday
Heute waren wir mit Andrè nochmal in Fremantle - kurz "Freo"- und am Cottesloe Beach, wo wir schonmal kurz mit den Füßen das Wasser des Indischen Ozeans testen konnten.
In Freo haben wir uns in einer Markthalle erst einmal jeder einen schicken Hut gekauft, der hier bei der starken Sonne doch sehr nützlich ist.
Anschließend sind Sarah und ich noch mit dem Train ins City Center von Perth gefahren. Wir sind ein bißchen durch die Shops gebummelt und haben uns angeguckt, wie und wofür wir in den nächsten Tagen oder Wochen unser Geld loswerden können :-DNach einem exquisiten Dinner, welches wir uns selber gekocht haben, haben wir noch etwas die Gegend rund um die Hartfield Crescent, in der wir wohnen, erkundet (Sarah ist gelaufen, ich bin Fahrrad gefahren).
Und zu unserem Glück haben wir den Golfplatz mit den Känguruhs wieder gefunden :-)






