Freitag, 27. März 2009

Hey! We're back!
Und das schon seit Sonntag. Da wir aber noch ein Assignment abzugeben hatten und gestern eine Präsentation für Marketing hatten, war leider noch keine Zeit etwas zu schreiben. Und wenn dann wollen wir es ja auch richtig machen!
Also heute oder morgen wird es sicher etwas neues für euch geben!
Ich hoffe ihr haltet es bis dahin vor lauter Spannung noch aus!

Liebe Grüße!

Donnerstag, 12. März 2009

Hallo an alle zu Hause!

Wir gehen auf Reisen! Ab morgen, 13.03. sind wir auf dem North-West-Trip!
Wir werden 10 Tage entlang der Küste und ins Outback fahren.
Also wundert euch nicht, dass es erstmal nichts Neues von uns gibt!
Danach gibt es natürlich umso mehr Berichte und Bilder! :-)

Bis bald!

Montag, 9. März 2009

Surfin'

Juhu, wir haben unsere ersten zwei Surf Lessons erfolgreich hinter uns gebracht!

Um 10Uhr hatten wir uns am Samstag und Sonntag mit Susanne und Benedikt beim Student Village getroffen und sind dann in Benedikts Auto zum Scarborough Beach gefahren.


Dort angekommen, haben wir uns erstmal in die bereits nassen Wetsuits gequetscht, danach war ich schon das erste Mal kaputt!


Dann haben wir noch farbige Shirts bekommen (gelb = 1. Surfstunde, grün = 2. Surfstunde usw.), damit die Surflehrer immer sehen können, wer zur Gruppe gehört und ob noch alle da sind.

Nachdem sich jeder ein Brett geschnappt hatte, sind wir zum Strand gegangen und haben, nach einer kurzen Sicherheitseinweisung, die vier wichtigen Steps beim Surfen gelernt und diese dann natürlich erstmal trocken am Beach geübt.
Und dann ging es zum Glück endlich ins Wasser, denn mittlerweile wurde uns in diesen langen Wetsuits ganz schön warm... Aber man muss so etwas einfach tragen, wenn man so lange auf dem Wasser ist, denn die Sonne ist sehr gefährlich.

Leider waren die Bedingungen am Samstag nicht so gut und wir mussten manchmal ganz schön lange auf eine gute Welle warten, doch für uns Beginners war das gar nicht so schlecht...
Immer wenn eine Welle kam, hat der Surflehrer dann "paddle, paddle" gerufen und wir sind gepaddelt so schnell wir konnten und wenn wir gemerkt haben, dass die Welle uns hat, haben wir versucht die 4 Steps auszuführen (Step 4 ist "Auf dem Brett stehen und cool aussehen"), aber meistens lagen wir zwischen Step 2 und 3 schon im Wasser...

Auf der Rückfahrt vom Scarborough Beach nach Hause, haben wir an einem See anghalten und dort habe ich das erste Mal schwarze Schwäne gesehen.


Samstag abend haben wir dann ein kleines BBQ bei uns zu Hause gemacht, um gemeinsam mit Mira, Melanie, Susanne, Benedikt und Andre unsere ersten Surferlebnisse zu feiern!


Wir haben australische Würstchen gegrillte (die deutsche Bratwurst ist und bleibt die Beste), Schafskäse, Zucchini, Aubergine, Maiskolben, Rindfleisch und Hähnchenkeulen, dazu gab es Sarahs Nudelsalat und geröstetes Fladenbrot.
Und zum Nachtisch gab es Eis und Bacardi Razz mit Himbeeren und Sprite :-)



Am Sonntag hatten wir mehr Glück, denn die Wind-Bedingungen waren viel besser und es gab viel mehr Wellen... Wir haben wieder etwa 2,5 Stunden im Wasser geübt und ein paar Mal haben wir sogar geschafft Step 1-4 durchzuführen, ob es cool aussah, ist dann eine andere Sache :-)
Da wir noch nicht gelernt haben, wie man mit dem Board lenkt bzw. bremst, gab es auch den ein oder anderen Crash, aber zum Glück ist nichts schlimmes passiert.
Wir sind uns jedoch alle einig, dass Surfen total viel Spass macht, aber auch super anstrengend ist und nach den 2,5 Stunden im Wasser waren immer total erledigt!

Da wir am Freitag erstmal für 10 Tage auf den North West Trip fahren, können wir die nächsten Surf Lessons leider erst nehmen, wenn wir wieder zurück sind.
Zum Abschluss an den heutigen Post hier noch ein paar Fotos...







Donnerstag, 5. März 2009

Rückblick auf die letzten Tage

Ein kleiner Rückblick:

Sonntag - Frühstück mit Andre und Einkaufsbummel in Perth!
Andre hat für uns Croissants mit Bacon, gegrillter Tomate und Ei (Mischung aus Rührei und Omlett würd ich sagen) gemacht! Das war sooo lecker!
Nach dem Frühstück waren wir mit Susanne etwas in der Stadt bummeln.

Montag - Erste Surfstunde ist leider ausgefallen!
Wir sind extra früh aufgestanden und dann kam die Nachricht, dass die Surfstunde wegen zu starkem Wind ausfällt. Wäre für Beginners vielleicht zu gefährlich gewesen, who knows?!
Also waren wir mit Andre Gemüse und Fleisch fürs Mittagessen kaufen und haben den Tag zu Hause verbracht und etwas für die Uni gemacht.

Dienstag -Party @ Kardy`s
Am Dienstag sind wir gleich nach unserer Vorlesung zu Susanne gegangen, die im Student Village wohnt.
Gemeinsam mit ihr und Benedikt haben wir Nudeln mit Tomatensoße gekocht, diese schön gemütlich draußen gegessen und dazu australischen Wein aus einem 4 Liter Kanister für $15 das Stück getrunken. Ist der Kanister leer geworden?!
Anschließend haben wir uns mit Susannes Mitbewohner Oliver auf den Weg ins Kardy`s gemacht. Das Kardy`s ist eine Bar mit Tanzfläche und ganz cooler Musik. Dienstags ist dort immer Student Night und daher auch entsprechend viel los.


Letzten Dienstag hatten wir uns noch gewundert, warum Holzplatten auf die Billiardtische gelegt werden - später wussten wir es, denn auf den Billardtischen wird getanzt.
Nachdem wir letzte Woche noch etwas skeptisch waren, standen wir diese Woche auch dort oben :-)

Da unser letzter Bus um 23:40Uhr fährt, machten wir uns ca. 23:30Uhr auf in Richtung Bus Stop - leider haben wir den Bus verpasst, anscheinend war er wieder zu früh da!
Also sind wir zurück ins Kardy`s gegangen... was hätten wir auch sonst machen sollen?!
Das Kardy`s schließt allerdings um Punkt Mitternacht! Dann geht die Musik aus und sie wünschen allen eine "Good Night!".
Sarah und ich sind also wieder zur Bushaltestelle gegangen, in den nächsten Bus eingestiegen, bis zur Endstation gefahren, den Rest zu Fuß nach Hause gegangen und dann erschöpft ins Bett gefallen.


Mittwoch - Besorgungen für den North West Trip
Am Mittwoch haben wir einige Besorgungen für den anstehenden North West Trip gemacht (am 13.03. geht es los), wie Reisetasche, Fliegennetz für den Kopf, 1 Liter Sonnencreme, Handdesinfektionszeug, Regenjacke für Sarah, lange Schlafanzüge...usw.
Abends haben wir dann noch unsere Hausaufgaben für das Commercial Law Tutorium gemacht.

Donnerstag - Uni und Assignment
Heute haben wir uns mit unserer Marketing Gruppe getroffen, um unsere Fallstudie zu besprechen. Anschließend hatten wir das Marketing Tutorium und danach die Finance and Banking Vorlesung.
Wieder zu Hause haben wir an unserer Hausarbeit (Assignment) für Commercial Law gearbeitet.


Wie ihr merkt, schleicht sich auch bei uns so langsam der Alltag etwas ein...

Doch wir hoffen, dass wir am Samstag dann endlich mit dem Surfen beginnen und euch unsere (Erfolgs-)erlebnisse mitteilen können :-)

Samstag, 28. Februar 2009

Beach Party - wear your hottest beach outfit

Gestern Abend haben wir unser hottestest Beach-Outfit angezogen und haben uns auf den Weg zum Campus gemacht, denn dort wurde zur Beach Party eingeladen.
Leider haben der Sand, die Palmen, das Wasser und die Sonnenschirme gefehlt...
Und da es abends etwas kühler war, bestanden unsere Outfits aus Flipflops, kurzer Hose, Oberteil und Jacke!

Nachdem wir uns erstmal das australische Szene-Getränk Midori (Melonen Liquör mit Ananassaft) bestellt haben, das wir in einem Blinke-Glas bekamen und ich dann auch noch eine schicke Midori Strandtasche gewonnen hatte, konnte die Party losgehen.



Sarah, Susanne und ich teilten uns dann noch einen, na gut zwei Pitcher (hier nennt man das allerdings Jug). Ich frage mich, ob nun wir das mit dem Bierkrug falsch verstanden haben oder die amerikanischen Studenten... während wir uns so einen Jug teilten, hatten die einen pro Student und haben auch gleich daraus getrunken. Naja wozu auch nen Becher nehmen?!


Der Amerikaner Rusty (Foto: Robert, Rusty) hatte das Motto "Beach Party" verinnerlicht. Er kam im TShirt und nur mit einem Handtuch umgewickelt... (seine Cowboystiefel hatten zugegebenermaßen nicht so viel mit Strand zu tun). Zu etwas späterer Stunde und ich denke nach ein paar Jugs zuviel, hatte Rusty sein Handtuch allerdings aus unbekannter Ursache verloren und er lief nun in Cowboystiefeln, Unterhose und TShirt rum... Leider hatte ich keine Zeit mehr ein Foto von ihm zu machen, denn er wurde sehr schnell von den Securities rausgeschmissen und kam dann mit Badehose zurück.


Es war eine wirklich lustige Party und wir freuen uns schon auf die Nächste, da die Australier ganz witzige Leutchen sind und irgendwann hin- und hergehüpft sind - hat etwas an die Känguruhs erinnert :-)

Und da Andre uns morgen zum Frühstück eingeladen hat, bleiben wir heute Abend zu Hause und ruhen uns vom dem anstrengenden Strandtag aus :-)

Die Kakerlake – The Cockroach – Le Cafard – La Cucaracha

Die Kakerlake – The Cockroach – Le Cafard – La Cucaracha

Die Gemeine Küchenschabe (Blatta orientalis), auch bekannt als Kakerlak(e), Bäckerschabeoder Orientalische Schabe, ist eine Art der Schaben (Blattodea), die vor allem durch ihre Lebensweise in menschlichen Behausungen als Vorratsschädling bekannt ist. Neben der Deutschen Schabe (Blattella germanica) und der Amerikanischen Großschabe (Periplaneta americana) gehört sie zu den weltweit am häufigsten in Haushalten anzutreffenden Schaben, die unter dem Begriff Küchenschaben (engl. cockroach, span. cucaracha) zusammengefasst werden. Sie ist wie alle Schaben sehr lichtscheu und hat eine rotbraune Körperfarbe. Mit einer Laufgeschwindigkeit von bis zu 1,5 m/s (5,4 km/h) gilt die Gemeine Küchenschabe außerdem als das schnellste krabbelnde Insekt. (Quelle: Wikipedia)

Das hört sich ja erstmal ganz nett an. Ist es aber leider nicht! Im Gegenteil ich finde sie sogar ziemlich eklig!!!

Bis jetzt habe ich eigentlich keinerlei Erfahrungen mit Kakerlaken gehabt. Deswegen bin ich da auch ziemlich unbefangen rangegangen. Jedoch hat sich meine Einstellung ziemlich schnell geändert.

Die erste Kakerlake habe ich irgendwann nachmittags in unseren „Putzschrank“ entdeckt. Als ich den Staubsauger wieder in den Schrank stellen wollte habe ich SIE gesehen. In dem Moment war das auch nicht schlimm. Ich habe den Schrank einfach wieder zugemacht und damit war das ganze erstmal erledigt. Ich dachte natürlich auch, dass sie dort drin bleibt. Dem war leider nicht so. Abends krabbelte sie auf einmal davor rum und verschwand nach einiger Zeit unter unserem Kühlschrank. Da wir nicht wussten was wir machen sollten, haben wir sie dort gelassen. Irgendwann am nächsten Nachmittag rief Svenja mich auf einmal ganz aufgeregt. Sie saß diesmal schon im Flur, der dann in unsere Zimmer führt. Da mussten wir natürlich etwas tun. Ich habe mir dann eine Tupperdose genommen und wollte sie einfangen, denn fürs tot treten sind die Dinger einfach zu groß. Das wäre wohl ziemlich widerlich geworden, vorausgesetzt ich hätte sie erwischt...

Das war dann auch das Problem. So richtig nah dran hab ich mich mit der Dose natürlich auch nicht getraut. Und diese Viecher sind verdammt schnell. Zweimal hab ich also versucht die Dose über sie zu Stülpen. Leider erfolglos und zu allem Übel lief sie dann auch noch durch den Türschlitz in Svenjas Zimmer... Verdammter Mist...!

Wir also hinterher, bloß wo hat sie sich versteckt?! Wir haben alle Ecken und Schlitze abgesucht. Nichts zu sehen. Aber dann lag da noch eine Plastiktüte. Ich hab sie mal hoch gehoben, natürlich erst nachdem ich auf dem Stuhl saß und meine Füße hochheben konnte, und da rannte sie auch schon unter Svenjas Schreibtisch, quetschte sich hinter dem einen Bein durch und verharrte dann hinter dem anderen Bein und der Wand. Also hab ich versucht sie mit dem Tisch zu erdrücken. Als sich nichts bewegte und wir gucken wollten, obs geklappt hat „grub“ sie sich dann unter die Teppichleiste. Na super, wie ging das denn und wie sollen wir da jetzt rankommen?!

Sie musste weg, soviel war klar, wer will schon mit einer Kakerlake im Zimmer schlafen???

Ich hab dann versucht auf die Teppichleiste zu treten und es knackte auch ein paar Mal, aber dann bewegte sich da doch noch ein Bein.

Also nächste Idee, der Staubsauger...! Hat nicht so wirklich funktioniert, weil man ja nicht unter die Leiste kam. Dann habe ich mir ein Blatt Papier genommen und bin unter der Leiste entlang gefahren. Ja! Sie bewegt sich.

Sie kletterte dann wirklich oben wieder raus und landete auf ihrem Rücken! Jetzt haben wir sie! Der Staubsauger, (den Svenja bediente!!) erledigte dann das restliche!

Mann, waren wir froh!

Die zweite Begegnung hatte ich abends in der Küche. Da saß auf einmal eine vertikal über der Schranktür vom Mülleimer. Zum Glück kam Andre gleich um die Ecke und er hat sie mit meinem FlipFlop erschlagen. Gab auch keine Sauerrei! ;-)  Er sagte noch, dass sie kommen wenn man Essensreste im Mülleimer hat. Na toll...

Die nächste Begegnung hatte ich wieder nachts. Da saß plötzlich eine im Flur. Wo kommen die bloß immer her?? Das ganze Haus hat Fliegengitter usw. Also versuche ich sie wieder einzufangen und habe diesmal noch mehr Ekel, weil ich ja nun weiß wie schnell sie sind.

Hat natürlich nicht geklappt, sie ist dann plötzlich zwischen meinen Beinen durchgelaufen und wieder unter dem Kühlschrank verschwunden. Jedesmal wenn ich dann noch auf Toilette musste, hab ich erstmal den Boden gemustert. Da wird man wirklich irgendwann verrückt bei.

In der nächsten Nacht war sie immer noch da. Diesmal saß sie vertikal an der Waschmaschine. Ich bin dann aber nur vorbeigegangen und habe sie sitzen lassen.

Tagsüber war dann auch nichts von ihr zu sehen. Sind wohl wirklich sehr nachtaktive Tiere.

Am nächsten Abend gehe ich auf Toilette und sitze dort nichts ahnend, als ich plötzlich an der Wand hoch schaue und das Viech dort sitzt. Als ich aufstand war sie genau auf Augenhöhe. Ich hab mich kaum noch getraut zu Spülen und bin dann ganz schnell raus. Als sie da so vor mir saß hatte ich echt das Gefühl das sie mich im nächsten Moment anspringt. Das ist echt ein widerliches Gefühl.

Zum Glück konnte Svenja Andre fragen, der sie dann einfach nur mit etwas Klopapier entfernt hat....! Da schüttelt sich echt alles bei mir!

Und sogar eine „Baby-Kakerlake“ ist mir begegnet. Sie saß in meinem Zimmer!!! Es war mal wieder nachts und ich mache das Licht an und gucke genau dort hin, wo sie saß. Allerdings war sie kleiner als ein Ohrenkneifer und hatte auch noch nicht dieses festen „Panzer“ wie die großen. Irgendwie sah sie auch noch etwas durchsichtig aus, so wie gerade geschlüpft. Ich hoffe nur das ist nicht in meinem Zimmer passiert!!!

Ich gehe aber nicht davon aus! ;-)

Ich weiß nicht, ob ihr meinen Ekel verstehen könnt. Ich kannte das ja vorher auch nicht. Das schlimme an den Dingern ist einfach, dass sie so unheimlich (im wahrsten Sinne des Wortes) schnell sind und diese riesig langen Fühler vorne dran haben. Ansonsten sehen sie halt aus wie ein etwas zu groß geratener Käfer.

Ich hoffe ihr habt jetzt ein Bild davon bekommen, mit was wir hier alles so zu kämpfen haben und könnt unsere Angst ein bisschen teilen! ;-)

PS: Eigentlich wollten wir schon lange ein Insektenspray kaufen, nur irgendwie verpeilen wir es bei jedem Einkauf. Bleibt nur zu hoffen, dass erstmal keine mehr auftaucht.

Im Übrigen ist die Werbung für diese Sprays auch wirklich der Hammer. Da zeigen die im Fernsehen doch direkt wie so ein Ding eingesprüht wird und dann da vor sich „hinkräpelt“. Da könnten sie einem ja schon fast wieder Leid tun, aber ich denke die Furcht überwiegt dann doch! :-D

Das wäre wohl der Ort, wo sie hingehören!

Montag, 23. Februar 2009

Leighton Beach

Samstag und Sonntag haben wir am Strand verbracht!


Die schöne australische Sonne


Kite-Surfer



Sarah und Susanne genießen die Sonne...


...und die Möwis auch

Das schöne blaue Meer


Badespass :-)

Unterwegs mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Transperth

Freitag waren wir bei Mira, Melanie und Lisa!
Wir haben die Mädels ebenfalls in der Uni kennen gelernt und da die drei letzte Woche zusammen gezogen sind, hatten sie uns zu einer kleinen Einweihungsparty eingeladen.

Da wir hier auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, haben wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle gemacht.

Sarahs und mein Bus sollte um etwa 18:40Uhr am Bus Stop sein... Ich denke er war so um 18:35Uhr da. Zum Glück sind wir extra etwas früher losgegangen, sonst hätten wir ihn vepasst, denn die Busfahrer warten nur selten an der Haltestelle!

Um zu dem Haus der Mädels zu kommen, mussten wir einmal umsteigen. Da Bus 1 zu früh dran war und Bus 2, in den wir jetzt einsteigen mussten, Verspätung hatte, haben wir ca. 15 Minuten an dem Bus Stop gewartet.

Endlich kam der Bus... Susanne und Benedikt sind zu gestiegen...Wir sind ungefähr 25 Minuten Richtung Fremantle gefahren... Leider sind wir aufgrund einiger Mißverständnisse nicht an der richtigen Haltestelle ausgestiegen - wir sind 7 Haltestellen zu weit gefahren.

Nachdem ich Mira Bescheid gesagt hatte, dass wir uns verspäten und jetzt einen Bus nehmen, um die sieben Haltestellen wieder zurück zu fahren, sind wir anstatt gleich an die Bushaltestelle auf der anderen Seite zu gehen erstmal die Straße zurück Richtung nächste Haltstelle gegangen... Natürlich ist in dem Moment der Bus an uns vorbei gefahren. Die glorreiche Idee ihn mitten auf der Strae anhalten zu wollen, unabhängig davon, ob da ein Bus Stop ist, ist leider nicht aufgegangen.

Nach 30 Minuten warten auf den nächsten Bus, kam endlich einer... Der fuhr leider nicht dahin, wo wir hin wollten. Aber der nette Busfahrer munterte uns auf und meinte, dass in 3-4 Minuten der nächste Bus kommen würde. Anscheinend haben die Australier ein anderes Zeitsystem... Aus den 3-4 Minuten wurden wieder 30 Minuten.


Nachdem wir also eine geschlagene Stunde an einer Bushaltestelle in ich-weiß-gar-nicht-wie-das-heißt-wo-wir-da-waren verbracht haben, sind wir endlich bei Mira, Melanie und Lisa angekommen.

Wir wurden in dem schönen Haus mit australischem Wein begrüßt, lernten noch zwei Backpackerinnen kennen und hatten einen sehr lustigen Abend.

Unsere "Abreise" gestaltete sich jedoch etwas schwierig...
Um 23:15Uhr machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle, denn der letzte Bus sollte um 23:27Uhr fahren. Als Sarah, Susanne, Benedikt und ich gegen 23:20Uhr an der Hauptstraße waren, fuhr ein Bus an uns vorbei... Natürlich war das unser Bus, der einfach viel zu früh gefahren ist!

Also sind wir wieder zurück ins Haus, haben bis 03:00Uhr weiter gefeiert und dann ein Taxi gerufen, das in ca. 15 Minuten da sein sollte... Da die Taxifahrer aber nicht an der Tür klingeln und sich auch nicht irgendwie anders bemerkbar machen, haben wir vier draußen an der Straße gewartet und gewartet und gewartet...
Als das Taxi nach 30 Minuten noch immer nicht da war, hat Sarah nochmal bei der Zentrale angerufen...
Nach nochmal 20 Minuten warten, saßen wir endlich in einem Taxi auf dem Weg nach Hause.
Fazit:
Die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel hier in Australien gestaltet sich kurz gesagt etwas schwierig.
Wir rechnen dem Taxifahrer jedoch sehr hoch an, dass er Sarah und mich, als er uns gegenüber von unserem Zuhause raus gelassen hat, gefragt hat: "Are you safe here?"

In Deutschland wurden wir das noch nie gefragt...

Donnerstag, 19. Februar 2009

Erste Vorlesung & Erkundung des Kings Parks

G'Day!

Nachdem wir am Montag ein bißchen Fremantle im Hellen erkundet haben, hatten wir Dienstag unsere erste Vorlesung hier an der Murdoch University - Principles of Commercial Law!

Der Professor hatte einen sehr merkwürdigen Akzent und wir mussten uns in den ersten 20 Minuten erst einmal an seine Aussprache gewöhnen, um zu verstehen was er sagt. Aber da eine Vorlesung hier 120 Minuten dauert, haben wir das Wichtigste mitbekommen ...
Wir haben auch schon die Themen für die erste Hausarbeit bekommen und haben jetzt bis Ende März Zeit daran zu arbeiten.

Gemeinsam mit Susanne und Benedikt haben wir dann die Sachen abgeholt, die Carsten für uns im Student Village hinterlassen hat. Schlafsack, Ventilator, Besteck (soviele Löffel ?!), Geschirr, Insektenspray, Bettwäsche, Bügeleisen... Lieber Carsten, danke für die Sachen! Deinen Koffer haben wir jedoch entsorgen müssen :-)





Gestern waren wir erst ein bißchen in der Stadt, natürlich nicht ohne unserem neuen Lieblingsshop einen Besuch abzustatten...

Haben aber leider/zum Glück nichts entdecken können, was wir unbedingt haben müssen... :-)




... und anschließend haben wir den Kings Park erkundet.

Laut Reiseführer ist der Kings Park 406 Hektar groß, liegt am Rande der City und man hat von dort aus wirklich die schönste Aussicht auf die Stadt mit ihren Hochhäusern und auf den weiten Swan River, auf dem man immer Segelboote, Motorboote, Wasserski-und Jetskifahrer sieht.

Da der Kings Park auf einer Art Berg liegt, war der Aufstieg wirklich sehr steil - hinterher haben wir festgestellt, dass wir nicht wirklich den richtigen Zugang zum Park gewählt hatten... Aber egal! Der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt, denn der Ausblick war wirklich fantastisch (der Reiseführer hatte also recht)!


Der Kings Park ist so gigantisch groß, er hat sogar einen eigenen Botanischen Garten mit zahlenreichen Pflanzenarten aus der Region Western Australia und sehr vielen Tieren, die darin leben.



Außerdem bietet er im Sommer ein Open Air Kino an mit täglich wechselndem Programm... heute kommt "Der Ja-Sager", nächste Woche unter anderem "Grease" und "Marley und ich".

Jetzt sind wir gerade von unserer Finance and Banking Vorlesung zurückgekommen und werden nur noch einen gemütlichen TV Abend mit Grey`s Anatomie und Private Practise machen :-)

Und für euch noch einige Fotos, die wir im Kings Park gemacht haben... Have fun :-)


Sonntag, 15. Februar 2009

Strandleben

Wie ja schon angekündigt hatten wir ein Brekky on the Beach.

Um 9am sollte der Bus an der Uni losfahren. Leider haben wir unseren Bus verpasst und waren erst ca. 15 min später an der Uni. In Australien ist das aber kein Problem, wir waren wohl einige der ersten.... Im Endeffekt sind wir erst um 9.45am abgefahren. Die deutsche Pünktlichkeit ist hier wirklich nicht angesagt.

Leider hatten wir an diesem Tag nicht so gutes Wetter. Es war die ganze Zeit bedeckt. Trotzdem war es schön einfach im Sand am Ozean zu sitzen.

Das „Brekky“ bestand dann auch nicht wirklich aus Frühstücksbestandteilen, sondern es wurden einfach ein paar Würstchen (Halal und Nicht-halal) gegrillt und als Hot-Dog gegessen. Dazu gab es Chips. Da es dann aber schon 11.30am war, war das auch nicht mehr weiter tragisch. J

Abends waren wir Fremantle mit Susanne und Benedikt unterwegs. Die beiden sind aus Darmstadt und wir haben sie bei einer der Info-Veranstaltungen kennen gelernt.

Wir wollten in Fremantle mal erkunden, was man hier abends so machen kann. Zuerst waren wir in einer Brauerei. Hört sich jetzt nach Volksfest-Atmosphäre an, war es aber gar nicht. Im Gegenteil, die Lokalität war richtig stylisch. Svenja hat dort ihre ersten australischen Muscheln gegessen und ich hatte Nachos, die schon recht scharf waren. D

anach sind wir noch was trinken gegangen und mussten auf dem Weg dorthin doch schon sehr stauen, was australische Frauen hier anziehen, wenn sie in die Disko gehen.

Ich sage nur „kurz, kürzer, am kürzesten“. So gut wie alle tragen Kleider, die auch wirklich sehr schick sind, aber auch unglaublich kurz. Wo der Po anfing, hörte das Kleid auf. Auch wenn „sie“ nicht unbedingt die Figur dazu hatte. ;-)

Allerdings waren die Mädels, die wir dort gesehen haben auch alle erst um die 18. Deswegen weiß ich noch gar nicht, ob wir dort überhaupt mal reingehen.

Heute am Sonntag haben wir dann noch den Scarborough Beach besucht, der wirklich traumhaft schön ist. Bislang hat er uns am besten gefallen. Leider brauchen wir mit Bus und Bahn mindestens 1 Stunde um dorthin zu kommen. Wir haben dort auch mit einem Surflehrer gesprochen und überlegen nun, ob wir nicht einen 5 tägigen Kurs machen wollen.

Die Tage kann man sich auch selbst einteilen, sodass wir das genau mit der Uni abstimmen können.

Also das Strandleben macht wirklich Spaß. Aber man muss auch sehr aufpassen. Die Sonne ist schon sehr stark. Jetzt am Abend merkt man dann auch schon erste kleine rote Stellen. ;-)

Richtig schwere Sonnenbrände, wie andere gerade angekommene Studenten, haben wir bislang aber sehr umsichtig vermieden.

Trotzdem werden morgen mal nach einem Sonnenschirm Ausschau halten, kann ja nicht schaden!

Das nächste Mal werden wir dann mal von unseren ersten Vorlesungen berichten!

Bis bald!

Freitag, 13. Februar 2009

Orientation Week

Eine Woche sind wir nun hier in Perth und haben uns soweit ganz gut eingelebt.

Rein wettermäßig:
Montag, Dienstag und Mittwoch war es wirklich sehr sehr heiß, ich schätze 38°C bis 40°C und unbewölkt.
Donnerstag und heute hatten sich zum Glück auch mal ein paar Wolken vor die Sonne geschoben und der Wind hat etwas Abkühlung verschafft.

In den letzten Tagen haben wir an der Orientation Week der Murdoch Uni teilgenommen.
Murdoch International hat speziell für die ausländischen Studierenden, neben vielen Infoveranstaltungen (Benutzung der Systeme der Bibliothek, Infos zum Leben in Perth, Infos zum North-West Trip usw.), ein Welcome Dinner im Food Court des Campus organisiert.
Hier wurden wir ähnlich wie beim Discovery Race in Gruppen eingeteilt und mit Hilfe kleiner Spiele sollte die Kommunikation unter den Studenten gefördert.
An diesem Abend haben wir auch einige Deutsche kennengelernt (wir sind also nicht die einzigen hier :-) ).
Dienstag und Donnerstag haben wir uns mit Professor Rogmann getroffen, der hier in Perth war, um die Kooperation zwischen der FH Wolfenbüttel und der Murdoch University zu stärken und die Gelegenheit genutzt hat uns zu besuchen.


Sarah hat außerdem die letzte Woche genutzt, um etwas die Fauna zu erkunden :-)


Gestern waren wir mit zwei anderen deutschen Studenten am Southbeach.
Vom Strand her hat der Southbeach uns jetzt nicht so umgehauen, aber das Wasser war sehr klar und sehr sauber.

Heute waren wir mal wieder in der Stadt und haben uns mit Surfershorts, die hier wirklich total IN sind, ausgestattet.
Überall im City Center von Perth (so wird die Innenstadt hier genannt) findet man Läden mit Anziehsachen von RipCurl, Billabong, Quicksiler, Roxy...
Wer weiß, vielleicht nutzen wir unsere Zeit hier und machen neben dem Handelsrechtkurs, dem Finance and Bankingkurs und dem Marketingkurs ja auch noch einen Surfkurs ... :-)
Die Hosen haben wir zumindest schonmal!

Vorhin haben wir den wunderschönen Sunset vor unserem Haus beobachtet.
Das ist so ein schöner Anblick, da fehlen mir wirklich die Worte... am Besten einfach nur genießen :-)





Morgen hat das Murdoch International Office uns zu einem Brekky (Breakfast) am Cotteslow Beach eingeladen... Wir hoffen auf gutes Wetter, damit wir schöne Fotos für euch machen können.

Sonntag, 8. Februar 2009

Sunny Sunday

Heute waren wir mit Andrè nochmal in Fremantle - kurz "Freo"- und am Cottesloe Beach, wo wir schonmal kurz mit den Füßen das Wasser des Indischen Ozeans testen konnten.


In Freo haben wir uns in einer Markthalle erst einmal jeder einen schicken Hut gekauft, der hier bei der starken Sonne doch sehr nützlich ist.



Anschließend sind Sarah und ich noch mit dem Train ins City Center von Perth gefahren. Wir sind ein bißchen durch die Shops gebummelt und haben uns angeguckt, wie und wofür wir in den nächsten Tagen oder Wochen unser Geld loswerden können :-D

Nach einem exquisiten Dinner, welches wir uns selber gekocht haben, haben wir noch etwas die Gegend rund um die Hartfield Crescent, in der wir wohnen, erkundet (Sarah ist gelaufen, ich bin Fahrrad gefahren).

Und zu unserem Glück haben wir den Golfplatz mit den Känguruhs wieder gefunden :-)